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	<title>Adjab!</title>
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	<description>Heathville Part 2</description>
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		<title>A little too ironic&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 15:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem mein Drucker mich das letzte Jahr mit Fehlermeldungen bombardiert hatte, nat&#252;rlich immer nur  dann, wenn ich grade dringend etwas ausdrucken musste, schien er letztes Wochenende endg&#252;ltig den Geist aufzugeben.
Ein recht unnachgiebiges, penetrantes rotes Blinken richtete meinen Blick am Sonntag abend auf meine Druckeranzeige. Mein Drucker teilte mir die Nachricht &#8220;Zu kalt!- Bitte Raum erw&#228;rmen!&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mein Drucker mich das letzte Jahr mit Fehlermeldungen bombardiert hatte, nat&#252;rlich immer nur  dann, wenn ich grade dringend etwas ausdrucken musste, schien er letztes Wochenende endg&#252;ltig den Geist aufzugeben.<br />
Ein recht unnachgiebiges, penetrantes rotes Blinken richtete meinen Blick am Sonntag abend auf meine Druckeranzeige. Mein Drucker teilte mir die Nachricht &#8220;Zu kalt!- Bitte Raum erw&#228;rmen!&#8221; auf seiner Anzeigetafel mit. In meinem Zimmer waren gesch&#228;tze 21°c.  Ich schaltete ihn etwa 5 mal aus und wieder ein. Nichts geschah, meinem Drucker war immer noch zu kalt. Nach dem 6. mal wieder einschalten sagte mir mein Drucker &#8220;Zu warm! Den Drucker bitte an einen k&#252;hleren Ort stellen&#8221;. Ich zog die Gebrauchsanleitung hervor. Dort fand ich hilfreiche Vorschl&#228;ge wie &#8220;Stellen sie die Heizung an&#8221; oder &#8220;&#214;ffnen Sie ein Fenster&#8221;. Danke&#8230;</p>
<p>Nach diversen Versuchen meinen  Drucker wieder heile zu kriegen, einem Anruf bei meinem Bruder und ein paar Informationen, die ich bei Brother (also jetzt die Druckermenschen von &#8220;Brother&#8221; und nicht mein Bruder) eingeholt hatte, wurde mir gegenw&#228;rtig, dass dies soviel wie das Todesurteil meines Druckers war. Dienstag, beschloss ich mir einen neuen zu holen. Bevor ich mich auf den Weg machte, versuchte ich noch ein letztes Mal zu drucken. Keine Chance&#8230;</p>
<p>Etwa eine Stunde sp&#228;ter betrat ich meine Wohnung mit einem neuen Drucker. Und selbstverst&#228;ndlich w&#228;re das Leben nur halb so spannend, wenn jetzt nicht genau das passieren w&#252;rde, was der Leser dieses Artikels bereits vermutet.<br />
Ich versuchte  noch einmal zu drucken; und oh Wunder- der Drucker druckt wieder&#8230;</p>
<p>Ich wurde von meinem Drucker verarscht. Touché!</p>
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		<title>&#8220;Darfst du denn schon w&#228;hlen?&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 10:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Landtagswahl- Ich freu mich jedes Mal wie ein Eichh&#246;rnchen wenn Wahlen sind, weil es immer wieder gut tut neben den drei Buchstaben SPD sein Kreuzchen zu setzten und sich so einzubilden man k&#246;nne mitbestimmen bei dem im Land so abgeht. Au&#223;erdem macht es immer wieder Spa&#223;, die B&#252;So auszulachen f&#252;r ihre 0,1 % die sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Landtagswahl- Ich freu mich jedes Mal wie ein Eichh&#246;rnchen wenn Wahlen sind, weil es immer wieder gut tut neben den drei Buchstaben SPD sein Kreuzchen zu setzten und sich so einzubilden man k&#246;nne mitbestimmen bei dem im Land so abgeht. Au&#223;erdem macht es immer wieder Spa&#223;, die B&#252;So auszulachen f&#252;r ihre 0,1 % die sie an Stimmen erhalten.<br />
Ich begebe mich also Richtung Hauptschule, wo regelm&#228;&#223;ig die Wahlen f&#252;r meinen Bezirk stattfinden. Ich betrete den Raum und vor mir sitzen drei &#228;ltere Herren die so aussehen als h&#228;tten sie 1932 bereits schon w&#228;hlen d&#252;rfen. Ich halte meinen wei&#223;en Wahlbenachrichtigungszettel und meinen Ausweis in der Hand. Die drei Herren sehen mich an und sagen immer noch nichts. Nur einer von ihnen entgegnet meinem &#8220;Guten morgen&#8221;. Ich bin etwas irritiert und dr&#252;cke einem der Herren meinen Ausweis in die Hand (keinen Plan warum ich das gemacht habe; ich glaube es war der leicht braune Schimmer der sie umgab und mir schon beim Betreten des Raums etwas Angst machte).  Der &#228;ltere Herr blickt auf die Vorderseite meines Ausweises und sagt &#8220;Hier steht gar nicht drauf, wo Sie wohnen&#8221; ich sage ihm &#8220;Das steht auf der anderen Seite&#8221; Er dreht den Ausweis um und versucht krampfhaft zu lesen was draufsteht. &#8220;Das steht hier auch nicht&#8221; Ich zeigte drauf und sage &#8220;Doch, hier oben. Schweriner Stra&#223;e&#8221; &#8211; &#8220;Aha&#8221; Er bl&#228;ttert in der seiner Liste, wo alle Wahlberechtigten nach ihren Stra&#223;ennamen alphabetisch geordnet sind. Nach gesp&#252;hrten 10 Minuten kommt er bei &#8220;M&#8221; an und bl&#228;ttert wieder zur&#252;ck. &#8220;Sie stehen hier nicht auf meiner Liste&#8221; &#8211; &#8220;Doch, Sie m&#252;ssen nur noch etwas weiter bl&#228;ttern, bis Sie bei &#8220;S&#8221; angekommen sind&#8221; &#8211; &#8220;Aha- Ach ja hier unten stehen Sie. Kim&#8230; So jung&#8230; Darfst du denn schon w&#228;hlen, Kim?&#8221; &#8211; &#8220;Ja, darf ich&#8221; entgegne ich ihm, w&#228;hrend ich mir denke &#8220;Ja auch wenn ich ich die 1,60m nicht mehr erreicht habe, darf ich trotzdem schon w&#228;hlen&#8221; Hinter mir schien sich bereits eine 20m lange Schlange gebildet zu haben. Ich frage ihn, ob er vielleicht den wei&#223;en Zettel mit den Wahlbenachrichtigung haben m&#246;chte. &#8220;Das sagst du mir erst jetzt und l&#228;sst mich suchen??? Jetzt will ich ihn auch nicht haben&#8221; W&#228;hrend es dem Mann aufgrund seines Alters schon an Sehverm&#246;gen zu fehlen schien, schien es den anderen beiden &#228;lteren Herren an Geh&#246;r zu fehlen. &#8220;Herbert, darf das M&#228;dchen w&#228;hlen?&#8221; &#8220;Ja darf sie- so jung und darf schon w&#228;hlen&#8221; Ich sehe die drei Herren an und hoffe, das mir einer von ihnen meinen Wahlzettel gibt. &#8220;So, du darfst jetzt w&#228;hlen gehen&#8221; sagt einer von ihnen. Niemand gibt mir einen Zettel und die drei Herren sehen mir verd&#228;chtig danach aus, als h&#228;tten sie einfach alle Zettel hinter die Wahlkabinen gelegt. Also gehe ich in die Wahlkabine, bzw. hinter den Lichtschutz der auf einem Tisch augestellt wurde. Doch da liegt nichts. Ich gucke hervor und fiepe &#8220;Ich hab keinen Zettel&#8221; einer der Herren holt einen Karton mit Zetteln unter seinem Tisch hervor, grinst mich an und sagt &#8220;Hier&#8221;. Ungef&#228;hr die h&#228;lfte aller Menschen, in der Schlange hinter mir, die inzwischen schon mindestens 40 m lang geworden war, begannen zu schmunzeln und zu kichern.<br />
Ich h&#228;tte es nie gedacht, aber nat&#252;rlichste Sache der Demokratie kann auch ganz sch&#246;n peinlich sein.</p>
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		<title>&#8220;Also Stichwaffen haben wir eigentlich nicht so gerne im Bus&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 09:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Essen-City, 2 Uhr morgens. Zwei Freunde und ich beschlie&#223;en mit dem Nachtbus nach Hause zu fahren. Am Einstieg stehen bereits zwei kr&#228;ftig gebaute Typen, die in fett-gedruckt das Wort &#8220;Security&#8221; auf ihren Pullover stehen haben, dich abchecken und b&#246;se angucken mit einem Blick, der aussagen soll &#8220;Ich allein entscheide ob du hier rein darfst oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essen-City, 2 Uhr morgens. Zwei Freunde und ich beschlie&#223;en mit dem Nachtbus nach Hause zu fahren. Am Einstieg stehen bereits zwei kr&#228;ftig gebaute Typen, die in fett-gedruckt das Wort &#8220;Security&#8221; auf ihren Pullover stehen haben, dich abchecken und b&#246;se angucken mit einem Blick, der aussagen soll &#8220;Ich allein entscheide ob du hier rein darfst oder dra&#223;en bleiben musst&#8221;. Nat&#252;rlich ganz zuf&#228;llig und unvoreingenommen werden in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden ein paar Leute rausgepickt, deren &#228;u&#223;ere Erscheinung darauf hindeutet, dass ihre Wurzeln nicht ganz aus Europa stammen. Um den Passagieren ein Gef&#252;hl von Sicherheit zu vermitteln, werden diese Personen von oben bis unten kontrolliert, ob sie nicht vielleicht zuf&#228;llig etwas Sprengstoff unter ihrer Kleidung mit sich f&#252;hren. Gleich sind meine Freunde und ich an der Reihe. Allerdings dr&#228;ngt sich ein leicht adip&#246;ses M&#228;dchen vor uns und dieses M&#228;dchen tr&#228;gt ein fettes Schwert mit sich. Also ich kenn mich mit sowas jetzt nicht so gut aus, aber mein Urteilsverm&#246;gen schafft es dennoch diesem Ding die Attribute verdammt lang, verdammt spitz, und verdammt scharf zuzuordnen. Sie will in den Bus einsteigen und der Typ von der Security stoppt sie und sagt &#8220;Moment junge Dame, was ist das was sie da mit sich f&#252;hren?&#8221; und sie engegnet ihm &#8220;Sehn&#8217; se doch, was das is&#8221;. Mr. Security l&#228;sst jetzt mit einer ganz sanften Stimme anmerken &#8220;Also Stichwaffen haben wir eigentlich nicht so gerne im Bus&#8221;. Sie guckt in b&#246;se an und sagt &#8220;Ja was soll ich denn machen, irgendwie muss ich das Ding ja wohl wieder nach Hause kriegen&#8221; und er entgegenet ihr &#8220;Mhhh ja okay, aber das Ding behalten Sie sch&#246;n bei sich, dass das klar ist&#8221;. Sie steigt ein und ich gucke den Typen leicht ver&#228;ngstigt an und denke mir &#8220;Hallooooo? Die Frau hat ein Schwert!!!&#8221; Zusammen mit den anderen Passagieren setzten wir uns in die letzte Reihe, w&#228;hrend die Frau mit dem Schwert den ganzen vorderen Teil des Buses f&#252;r sich alleine hat. Die Typen von der Security haben den Bus inzwischen verlassen. Zu allem &#220;bel musste ich dann auch noch feststellen, dass die Frau mit dem Schwert mit bei mir ausgestiegen ist und meine Nachbarin zu sein scheint.</p>
<p>F&#252;r alle Leute, die nachts mit dem Detmolder-Nachtbus nach Hackedahl m&#252;ssen und sich manchmal eine Security gew&#252;nscht haben kann ich nur zitieren: &#8220;I think the word &#8220;security&#8221; is a little bit too overrated&#8221; <img src='http://nb.i24.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Heathvillian Freestyle</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich die vergangene Woche in Heathville befand musste sich auf ein vokales Kampfspiel feinster Art gefasst machen. Alles begann damit, dass MC-BeAthovenstrEet und TED-i Q-mark auf recht uncharmante Art und Weise die Behauptung von sich gaben, dAhEathviLliaN w&#252;rde es nie schaffen, ein echtes Rhyme-book anzufertigen. Man riet dem jungen Rhymer dazu, die Verse mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich die vergangene Woche in Heathville befand musste sich auf ein vokales Kampfspiel feinster Art gefasst machen. Alles begann damit, dass MC-BeAthovenstrEet und TED-i Q-mark auf recht uncharmante Art und Weise die Behauptung von sich gaben, dAhEathviLliaN w&#252;rde es nie schaffen, ein echtes Rhyme-book anzufertigen. Man riet dem jungen Rhymer dazu, die Verse mit einem Stift auf einem Blatt Papier zu verfestigen, da ihre F&#228;higkeiten als Freestyler angeblich &#8220;zu w&#252;nschen &#252;brig lie&#223;en&#8221;. Zumal sich dAhEathviLlian auch nach dem sozialen Brennpunkt nennt aus dem sie kommt, aber es noch nie vollbracht hat &#252;ber ihr Ghetto zu dichten. Diese harten Anschuldigungen lie&#223; sie nat&#252;rlich nicht auf sich sitzen und fertigte innerhalb k&#252;rzester Zeit einen Song &#252;ber Heathville an. In einem dunklen Keller im Herzen Heathvilles wurde dieser harte Sprechgesang dann auf Video aufgenommen. Es ist uns gelungen den Text und das Video zu bekommen. Jedoch ist es auf Wunsch von MC BeAthovenstrEet nur echten Heathvillians und dem engeren Kreis von Kollegen gestattet das Video zu sehen.</p>
<p>Der Text steht selbstverst&#228;ndlich der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung</p>
<p>Heathville in mir flie&#223;t dein Blut<br />
dAhEathviLlian feat. MC-BeAthovenstrEet feat. TED-i Q-mark</p>
<p>Ich wei&#223; du denkst mein Freestyle w&#228;r&#8217; nur Dreck,<br />
Doch was ich hier f&#252;r dich hab&#8217;, das haut dich weg<br />
Ich komm&#8217; aus Heathville und das ist&#8217;s wert</p>
<p>Dar&#252;ber zu schreiben, das was sonst keiner h&#246;rt<br />
Mein Ghetto steckt voll Liebe, Schmerz und Tradition<br />
Und wer das verschweigt der lebt im reinsten Hohn<br />
Denn Heathville ist es was du voll fett brauchst<br />
Egal was du sonst  f&#252;r&#8217;n krassen shit auch rauchst</p>
<p>Refrain:</p>
<p>Oh Heathville, du tust mir so gut<br />
Oh Heathville, in mir flie&#223;t dein Blut<br />
Oh Heathville, c&#8217;est toi que je sens<br />
Oh Heathville, tu me fais contente</p>
<p>Ich wuchs auf bei Heathville-Shore,<br />
Wei&#223;t du was ich mein,<br />
Dort findest du den engste Core<br />
rund um den Postteich, schimmernd wie der Rhein,<br />
Der Core den ich mein sind meine engsten friends, meine homies und der Bass<br />
Ich sprech von MC BeAthovenstrEet, Danceman JR und TED-i Q-mark<br />
Kommen voll krass</p>
<p>Zusammen zieh&#8217;n wir durch die Streets of heathville core<br />
fliehen von der 35 ab &#252;bers Tor.<br />
Auch wenn MC BeAthovenstrEet da nicht ganz so drauf fliegt,<br />
bleibt sie trotzdem lieb,<br />
denn sie ist der Core,<br />
meine bess&#8217;re H&#228;lfte, alles was du brauchst<br />
und sie geht immer vor<br />
Und in ihr flie&#223;t das Heathville Blut,<br />
was nur bewei&#223;t<br />
Heathville tut allen gut</p>
<p>Refrain</p>
<p>Doch es gibt auch dunk&#8217;le Seiten, die ich sp&#252;r<br />
Sie nehm&#8217; mich ein, ein St&#252;ckchen f&#252;r und f&#252;r<br />
Getarnt in einem Eissalon, kommt voll krass,<br />
ein Cartell voll Drogen<br />
Wie die Kidz aus meinem Dorf<br />
f&#252;hl ich mich total betrogen.<br />
Ein Dorf mit Drogen, L&#252;gen, Schmerz und Pein,<br />
Kein Dorf f&#252;r Pussies, nein oh nein</p>
<p>Doch wir k&#228;mpfen f&#252;r Freiheit, Liebe und ein Heim<br />
Parkplatzhockey, Einkaufswagenrenn&#8217;<br />
Aktivit&#228;ten, die die Kidz heut kaum noch kenn&#8217;<br />
Sie sind ihnen fremd, denn ein Einkaufswagen<br />
ist f&#252;r sie nur noch ein Ger&#228;t um ihren Alk Heim zu tragen,<br />
den Alk Heim zu tragen, aha</p>
<p>Refrain</p>
<p>Auf Hochdeutsch hat dieser Text etwa folgende Bedeutung:</p>
<p>Auch wenn du denkst die freie Art mich zu artikulieren sei nicht gut,<br />
Schaffe ich es dennoch dir auf ethisch korrekte Weise zu beweisen, dass es nicht so ist.<br />
Ich komme aus dem kleinen idyllischen Heidenoldendorf,<br />
dessen Sch&#246;nheit die Dichter heute noch preisen<br />
Dieses kleine Dorf ist ein Ort voller Liebe, Schmerz und Tradition<br />
und wer dazu nicht steht, muss damit rechnen einen sehr b&#246;sen Brief von uns zu bekommen, in dem wir anmerken, dass wir dieses Judas-artige Verhalten nicht gerne sehen.<br />
Denn es ist Heathville was dich innerlich so vollkommen gl&#252;cklich macht,<br />
dass dir bewusst wird, dass alle Drogen schlecht sind.</p>
<p>Oh Heidenoldendorf, du tust mir so gut, ich vergesse nie, dass aus dir meine Wurzeln kommen<br />
Oh Heidenoldendorf, ich sp&#252;re dich<br />
Oh Heidenoldendorf, du sorgst f&#252;r meine innere Zufriedenheit.</p>
<p>Ich verbrachte einen Gro&#223;teil meiner Jugend zusammen mit meinen besten Freunden am Ufer des Postteichs.<br />
Zusammen malten wir Bilder, sangen Lieder und fertigten immer akurat unsere Hausaufgaben an, auch wenn wir manchmal versuchten den Ketten unsere moralischen Erziehung zu entkommen. Doch wir fanden immer wieder zur&#252;ck auf den richtigen Weg, der uns in eine Zukunft voller Perspektiven f&#252;hrte.<br />
Auch wenn MC BeAthovenstrEet es manchmal nicht so gut fand, wenn wir vor den Ketten unsere Erziehung fliehen wollten, blieb sie trotzdem immer sehr diplomatisch, versuchte Probleme auszudiskutieren und kam dabei &#228;u&#223;erst herzlich der anderen Partei entgegen, was nur ein Beweis der guten Heidenoldorfer Erziehung ist, die sie geno&#223;.</p>
<p>Um politisch korrekt zu sein, f&#252;hlen wir uns nat&#252;rlich auch dazu verpflichtet, eventuelle Brennpunkte Heidenoldendorfs anzusprechen.<br />
Man sollte sich immer gut &#252;berlegen, in welcher Eisdiele man einen Ferienjob annimmt und nicht alles wei&#223;es Pulver in der K&#252;che ist Puderzucker.<br />
Doch gemeinsam schaffen wir es auch noch die letzten schwer erziehbaren Jugendlichen mit Hilfe von sozialen Aktivit&#228;ten in eine perspektivenreiche Zukunft zu f&#252;hren.</p>
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		<title>O mais novo membro da família: Tara!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 11:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2010/03/Tara.b.8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-335" title="Tara.b.8" src="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2010/03/Tara.b.8-300x293.jpg" alt="" width="300" height="293" /></a><a href="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2010/03/Tara.b.6.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-333" title="Tara.b.6" src="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2010/03/Tara.b.6-300x184.jpg" alt="" width="300" height="184" /></a><a href="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2010/03/Tara.b.7.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-334" title="Tara.b.7" src="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2010/03/Tara.b.7-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
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		<title>Ich hab mich grad gefragt, warum die Heidelbeeren f&#252;r meinen Kuchen so verdammt krass gut schmecken; dann hab ich&#8217;s entdeckt: 100% Canadian</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 12:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<title>War der Jude wichtig?</title>
		<link>http://nb.i24.cc/war-der-jude-wichtig</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 22:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habs geschafft: Ich hab&#8217; den Kaufmann von Venedig gesehen und bin dieses Mal nicht eingeschlafen (Jaques kann&#8217;s best&#228;tigen). Und ich bin sogar sehr begeistert. Nun konnte auch die Frage gekl&#228;rt werden, die mich schon seit Monaten plagt: War der Jude wichtig? Und die Erkenntnis des gestrigen Abends: Ja, der Jude war wichtig! Worauf ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habs geschafft: Ich hab&#8217; den Kaufmann von Venedig gesehen und bin dieses Mal nicht eingeschlafen (Jaques kann&#8217;s best&#228;tigen). Und ich bin sogar sehr begeistert. Nun konnte auch die Frage gekl&#228;rt werden, die mich schon seit Monaten plagt: War der Jude wichtig? Und die Erkenntnis des gestrigen Abends: Ja, der Jude war wichtig! Worauf ich auch h&#228;tte kommen k&#246;nnen, wenn ich das St&#252;ck einfach Mal gegoogelt h&#228;tte, denn ein anderer Titel lautet auch &#8220;The Jew of Venice&#8221;. Der Jude Shylock soll in dem St&#252;ck die Figur des Vice darstellen, die gleiche Rolle, die auch Richard III. oder Lady Macbeth bei Shakespeare &#252;bernehmen. Er soll ebenso &#8220;ruthless&#8221; und &#8220;the incarnation of evil&#8221; sein wie Lady Macbeth? Ich w&#252;rde sagen nein, aber dazu m&#252;sste ich das St&#252;ck lesen &#8211; und das w&#228;re zu viel des Guten. Ich kann mich nicht dran erinnern, mit Lady Macbeth Mitleid gehabt zu haben. Ihr Handlungen basieren auf dem Streben nach Macht und darauf, sich selbst zu bereichern. Der Jude ist jedoch sein Leben lang davon geplagt, angespuckt und verachtet zu werden. Dazu l&#228;uft ihm seine Tochter weg und es wird ihm zum Vorwurf gemacht, sich an dem Mann r&#228;chen zu wollen, der ihn jahrelang verachtet hat und die Flucht seiner Tochter unterst&#252;tzt. Shylock pocht auf sein Recht, seinem Erzfeind ein Pfund Fleisch zu entfernen, da dieser seine Schulden an ihn nicht zur&#252;ckzahlen kann. Sein Bestreben danach, so sehr auf das Recht zu beharren wird ihm jedoch zum Verh&#228;ngnis und endet in seiner eigenen Veruteilung. Ein h&#246;heres g&#246;ttliches Recht und die Barmherzigkeit der Christen siegen am Ende &#252;ber die Rachs&#252;chtigkeit des Juden. Und die Moral? Das Handeln des Juden war falsch? Shylock, der sich der S&#252;nde verschreibt, soll uns abschrecken? Aber wovor? Davor menschlich zu sein? Ist es erstrebenswert, ein &#220;bermensch zu sein &#8211; ohne Leidenschaft und voller Barmherzigkeit?</p>
<p>&#8220;Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht? Wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht r&#228;chen?&#8221;</p>
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		<title>Hallo, ist deine Mama da?</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 16:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum etwas kann so nervig sein, wie Menschen, die penetrant versuchen einem etwas an der T&#252;r oder &#252;bers Telefon anzudrehen. Das schlimmste ist nicht einmal, dass sie einem die Zeit rauben, sondern vielmehr, dass ihre kommunikativen F&#228;higkeiten derartig schlecht sind, dass man sich jedes Mal fragt, wer diese Menschen denn bitte eingestellt hat.
Ein sch&#246;nes Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum etwas kann so nervig sein, wie Menschen, die penetrant versuchen einem etwas an der T&#252;r oder &#252;bers Telefon anzudrehen. Das schlimmste ist nicht einmal, dass sie einem die Zeit rauben, sondern vielmehr, dass ihre kommunikativen F&#228;higkeiten derartig schlecht sind, dass man sich jedes Mal fragt, wer diese Menschen denn bitte eingestellt hat.</p>
<p>Ein sch&#246;nes Beispiel ereignete sich heute Nachmittag:</p>
<p>Ein Vertreter von den Johannitern  klingelte heute nachmittag an meiner T&#252;r:</p>
<p>„Guten Tag, ist deine Mama da?“</p>
<p>„Bitte?“</p>
<p>„Ach wohnen Sie nur hier? &#8211; das tut mir leid, Sie sehen so jung aus. Wor&#252;ber ich mich gerne mit Ihnen unterhalten w&#252;rde: ich bin von den Johannitern und w&#252;rde Sie bitten, uns f&#252;r ein Jahr mit einer monatlichen Spende zu unterst&#252;tzen. Das Geld bleibt auch ganz bestimmt in der Stadt Essen und wird auch nur f&#252;r gute Zwecke verwendet.“</p>
<p>„Ich bin Studentin, von daher hab ich‘s jetzt auch nicht so dicke…“</p>
<p>„Sie haben nicht mal 2 Euro im Monat f&#252;r einen sozialen Zweck &#252;brig?“</p>
<p>„Nein und ich bin selbst genug sozial t&#228;tig.“</p>
<p>„Sie haben also nicht mal 2 Euro &#252;brig?“</p>
<p>„Nein.“</p>
<p>„Tja, wie Sie meinen &#8211; dann w&#252;nsche ich Ihnen noch ein sch&#246;nes Wochenende.“</p>
<p>W&#228;hrend beim Rekapitulieren dieses Gespr&#228;chs meine Aggression anstieg, begang ein weiterer Mitarbeiter der Johanniter 5 Minuten sp&#228;ter einen gro&#223;en Fehler, indem er an meiner T&#252;r klingelte und mir demonstrierte, dass er ein genauso gro&#223;er Vollpfosten war wie sein Kollege:</p>
<p>„Guten Tag, ich bin von den Johannitern.“</p>
<p>„Ja, ihr Kollege war eben schon bei mir!“</p>
<p>„Und, haben Sie sch&#246;n gespendet?“</p>
<p>„Nein, ich bin selber nur Studentin“ sagte ich, w&#228;hrend ich mir vorstellte, wie es diesem Mann wohl gefallen w&#252;rde, entmannt zu werden.</p>
<p>„Wie und Sie haben nicht mal 2 Euro im Monat &#252;brig f&#252;r eine soziale Spende?“</p>
<p>„Nein und ganz bestimmt nicht f&#252;r Leute, die einen angesehen Namen vertreten, sich aber total ungeschickt verhalten, wenn es darum geht, jemanden zu &#8216;ner Spende zu &#252;berreden.“</p>
<p>„Ich kann Ihnen jetzt nicht ganz folgen.“</p>
<p>„Sie glauben ernsthaft, ich unterschreib&#8217; mal eben so &#8216;nen Vertrag bei jemanden, der vor meiner T&#252;r steht und einen Satz schon anf&#228;ngt wie Ihr Kollege mit: „Das Geld bleibt auch ganz bestimmt in der Stadt Essen und wird auch nur f&#252;r gute Zwecke verwendet“ und mir dann auch noch unversch&#228;mterweise &#8216;nen schlechtes Gewissen einreden will mit Aussagen wie: „Sie haben nicht mal 2 Euro &#252;brig?“</p>
<p>„Sehen Sie, ich kann Ihnen auch einen Ausweis zeigen.“</p>
<p>„Aha…“</p>
<p>„Spenden Sie jetzt?“</p>
<p>„Nein!“</p>
<p>„Sie wissen schon, dass Sie die Johanniter damit ein ganzes Jahr unterst&#252;tzen k&#246;nnten!“</p>
<p>„Ja, aber wenn ich trotz Ihnen je nochmal das Bed&#252;rfnis versp&#252;ren sollte, f&#252;r die Johanniter spenden zu wollen, dann werd&#8217; ich mich schon selber da melden!“</p>
<p>„Gut, &#8211; schade, dass Sie nicht spenden m&#246;chten. Einen sch&#246;nen Tag noch.“</p>
<p>Warum schafft es unsere Gesellschaft nie, Leute dort einzusetzen, wo es am effektivsten w&#228;re?</p>
<p>Warum werden immer irgendwelche kleinen Korinthenkacker an irgendwelche Schalter und in die Kundenbetreuung gesetzt?</p>
<p>Selbst in der Uni ist es so. Man kommt von der Schule und erwartet nach einigen abgewrackten Lehrjahren pl&#246;tzlich das didaktische Wunder zu erleben: die Uni, als ein Ort, wo ganz viele intelligente Leute rumlaufen, die alle verdammt gut dazu ausgebildet sind, richtig gut zu lehren. Stattdessen sitzt man in Vorlesungen wo jemand vor einem steht, der auch nur ausgelost wurde, weil kein anderer es machen wollte und von sich selber sagt: „Ich fand das Thema gut, weil ich dachte, das w&#228;r nicht so viel und dann hab ich gestern angefangen mir das anzulesen und festgestellt, dass das ja doch ganz sch&#246;n kompliziert ist.“</p>
<p>Und dann fragen sich wieder alle, warum so viel falsch l&#228;uft in diesem Land und sind dann davon &#252;berzeugt, dass es doch &#8216;ne super Idee w&#228;re, einfach mal ganz viel Geld in Ganztagsschulen zu stecken, um die Kinder gleich drei Stunden l&#228;nger am Tag mit der ganzen didaktischen Schei&#223;e zu bombardieren.</p>
<p>Dazu f&#228;llt mir nur noch „La vida non esta una granja de los ponies“ ein <img src='http://nb.i24.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Unter den Talaren&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin, 2. Juni 1967. Die Demonstration gegen den Persischen Schah nimmt einen fatalen Verlauf. Der Student Benno Ohnesorg wird von einem Polizisten angeschossen und verstirbt noch am selben Abend. Dies sollte f&#252;r die sowieso schon unruhige Studentenmenge ein Beweis daf&#252;r sein, dass &#8220;das System&#8221; und &#8220;die von oben&#8221; vor keiner Gewalt schrecken w&#252;rden um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 2. Juni 1967. Die Demonstration gegen den Persischen Schah nimmt einen fatalen Verlauf. Der Student Benno Ohnesorg wird von einem Polizisten angeschossen und verstirbt noch am selben Abend. Dies sollte f&#252;r die sowieso schon unruhige Studentenmenge ein Beweis daf&#252;r sein, dass &#8220;das System&#8221; und &#8220;die von oben&#8221; vor keiner Gewalt schrecken w&#252;rden um die Unruhen zu unterdr&#252;cken.</p>
<p>Die 60er: eine Zeit, in der zwei Generationen durch den Wandel der Zeit konfrontieren. Eltern, die noch mit Tugenden aus dem Nationalsozialismus gro&#223; geworden sind, treffen pl&#246;tzlich auf Widerspruch bei ihren Kindern, die die Vergangenheit ihrer Eltern hinterfragen und das &#8220;verkrustete, repressive System&#8221; nicht mehr l&#228;nger dulden wollen.</p>
<p>Das Aufbegehren nahm seinen Lauf und wirkte durch Spr&#252;che wie &#8220;Macht kaputt, was euch kaputt macht&#8221;, &#8220;Trau keinem &#252;ber 30&#8243;, &#8220;Wer zweimal mit der selben pennt, geh&#246;rt schon zum Establishment&#8221;, oder &#8220;Legal-illegal-schei&#223;egal&#8221;.</p>
<p>November 2009, 40 Jahre sp&#228;ter: deutschlandweit besetzen Studenten die H&#246;rs&#228;le, unter anderem mit der Forderung nach Abschaffung der Studiengeb&#252;hren und f&#252;r eine Verbesserung der Bachelor-Studieng&#228;nge.</p>
<p>Kann es ein zweites &#8216;68 geben?</p>
<p>Oder befinden wir uns als Studenten im Moment in einer Art politischen Lethargie? Fehlen uns etwa Ereignisse wie der Tod von Benno Ohnesorg oder die Spiegelaff&#228;re, die das Fass zum &#252;berlaufen bringen? Empfinden wir noch keine Notwendigkeit und wollen &#8220;keine Experimente&#8221; wagen, da es uns in dem Sinne ja nicht wirklich schlecht geht: &#8220;<em>Einmal hat man vieles, und man kann sehr viel mitbestimmen; man kann doch leben, weitgehend, wie man will, man kann sich anziehen, wie man will, man kann Kontakte zum anderen Geschlecht haben, und, und, und&#8230;</em>&#8220;. Unser Zweifel an Autorit&#228;ten ist nicht mehr damit begr&#252;ndet, dass es sich um ehemalige F&#252;hrungspersonen zur Zeit des Nationalsozialismus handelt. Bis jetzt hat sich noch kein zweiter Rudi Dutschke gefunden, jemand mit au&#223;ergew&#246;hnlichen rhetorischen F&#228;higkeiten, der uns davon &#252;berzeugt, dass &#8220;die Parteitage den stalinistischen Parteilagern der KPdSU in den drei&#223;iger Jahren entsprechen: keine Selbstt&#228;tigkeit von unten, nur noch Manipulation von oben&#8221;.</p>
<p>Lesen wir etwa zu wenig von Jean-Paul Sartre?</p>
<p>Auch wenn Aktionen wie das &#8220;Pudding-Attentat&#8221; oder ein &#8220;Piss-in&#8221; vielleicht nicht die effektivsten Methoden sind, um im politischen Geschehen ernst genommen zu werden, scheinen die Studenten in den 68ern doch einiges bewegt zu haben. Selbst im Medizinstudium hat sich etwas getan. Zeitzeugen berichten: &#8220;&#8230;<em>wir sind ja nur nach Lehrb&#252;chern ausgebildet worden, ohne mal am Menschen t&#228;tig zu sein, das muss man sich mal vorstellen, das ist doch unglaublich! Aber dann hie&#223; es immer, daf&#252;r seien ja sp&#228;ter die Medizinalassistentenjahre. Wir wollten das aber schon fr&#252;her. Wir wollten nicht nur nach Lehrb&#252;chern lernen, sondern auch mit Menschen zu tun haben. Als Folge dieser Unruhen ist dann so genanntes ‚Bedsideteaching’ eingef&#252;hrt worden, wo man dann die Visite mitmachte, auf den Stationen zu viert oder zu f&#252;nft, mit dem Doktor, wo dann am Krankenbett diskutiert wurde, was der Patient hatte</em>.&#8221;</p>
<p>Kann ein bisschen antiautorit&#228;res Verhalten denn schaden?</p>
<p>Oder werden wir in die Richtung gehen:  &#8220;Alle, die jetzt aufgestanden sind, sollen sich widersetzen&#8221;</p>
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		<title>HAPPY DIWALI!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 21:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[kategorielos]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben tats&#228;chlich Diwali dieses Jahr verpennt! Dieses Jahr schon am 17. Oktober und erst n&#228;chstes am 5. November&#8230;
Naja, aber macht ja nichts, solange das tradionelle Diwali-Gl&#252;ckskeks-Backen fortgef&#252;hrt wird. Ich habe meinen Teil f&#252;r dieses Jahr erf&#252;llt. (Sch&#246;n, dass es Lebensmittelfarbe gibt, allerdings versucht mal mit Zuckerfarbe Diwali in Hindi zu schreiben&#8230;)
Happy Diwali an alle!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben tats&#228;chlich Diwali dieses Jahr verpennt! Dieses Jahr schon am 17. Oktober und erst n&#228;chstes am 5. November&#8230;<br />
Naja, aber macht ja nichts, solange das tradionelle Diwali-Gl&#252;ckskeks-Backen fortgef&#252;hrt wird. Ich habe meinen Teil f&#252;r dieses Jahr erf&#252;llt. (Sch&#246;n, dass es Lebensmittelfarbe gibt, allerdings versucht mal mit Zuckerfarbe Diwali in Hindi zu schreiben&#8230;)</p>
<p>Happy Diwali an alle!</p>
<p><a href="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/11/diwalikekse.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-322" title="diwalikekse" src="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/11/diwalikekse-300x225.jpg" alt="diwalikekse" width="300" height="225" /></a></p>
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