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	<title>Adjab!</title>
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	<description>Heathville Part 2</description>
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		<title>Ich hab mich grad gefragt, warum die Heidelbeeren f&#252;r meinen Kuchen so verdammt krass gut schmecken; dann hab ich&#8217;s entdeckt: 100% Canadian</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 12:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<title>War der Jude wichtig?</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 22:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habs geschafft: Ich hab&#8217; den Kaufmann von Venedig gesehen und bin dieses Mal nicht eingeschlafen (Jaques kann&#8217;s best&#228;tigen). Und ich bin sogar sehr begeistert. Nun konnte auch die Frage gekl&#228;rt werden, die mich schon seit Monaten plagt: War der Jude wichtig? Und die Erkenntnis des gestrigen Abends: Ja, der Jude war wichtig! Worauf ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habs geschafft: Ich hab&#8217; den Kaufmann von Venedig gesehen und bin dieses Mal nicht eingeschlafen (Jaques kann&#8217;s best&#228;tigen). Und ich bin sogar sehr begeistert. Nun konnte auch die Frage gekl&#228;rt werden, die mich schon seit Monaten plagt: War der Jude wichtig? Und die Erkenntnis des gestrigen Abends: Ja, der Jude war wichtig! Worauf ich auch h&#228;tte kommen k&#246;nnen, wenn ich das St&#252;ck einfach Mal gegoogelt h&#228;tte, denn ein anderer Titel lautet auch &#8220;The Jew of Venice&#8221;. Der Jude Shylock soll in dem St&#252;ck die Figur des Vice darstellen, die gleiche Rolle, die auch Richard III. oder Lady Macbeth bei Shakespeare &#252;bernehmen. Er soll ebenso &#8220;ruthless&#8221; und &#8220;the incarnation of evil&#8221; sein wie Lady Macbeth? Ich w&#252;rde sagen nein, aber dazu m&#252;sste ich das St&#252;ck lesen &#8211; und das w&#228;re zu viel des Guten. Ich kann mich nicht dran erinnern, mit Lady Macbeth Mitleid gehabt zu haben. Ihr Handlungen basieren auf dem Streben nach Macht und darauf, sich selbst zu bereichern. Der Jude ist jedoch sein Leben lang davon geplagt, angespuckt und verachtet zu werden. Dazu l&#228;uft ihm seine Tochter weg und es wird ihm zum Vorwurf gemacht, sich an dem Mann r&#228;chen zu wollen, der ihn jahrelang verachtet hat und die Flucht seiner Tochter unterst&#252;tzt. Shylock pocht auf sein Recht, seinem Erzfeind ein Pfund Fleisch zu entfernen, da dieser seine Schulden an ihn nicht zur&#252;ckzahlen kann. Sein Bestreben danach, so sehr auf das Recht zu beharren wird ihm jedoch zum Verh&#228;ngnis und endet in seiner eigenen Veruteilung. Ein h&#246;heres g&#246;ttliches Recht und die Barmherzigkeit der Christen siegen am Ende &#252;ber die Rachs&#252;chtigkeit des Juden. Und die Moral? Das Handeln des Juden war falsch? Shylock, der sich der S&#252;nde verschreibt, soll uns abschrecken? Aber wovor? Davor menschlich zu sein? Ist es erstrebenswert, ein &#220;bermensch zu sein &#8211; ohne Leidenschaft und voller Barmherzigkeit?</p>
<p>&#8220;Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht? Wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht r&#228;chen?&#8221;</p>
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		<title>Hallo, ist deine Mama da?</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 16:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum etwas kann so nervig sein, wie Menschen, die penetrant versuchen einem etwas an der T&#252;r oder &#252;bers Telefon anzudrehen. Das schlimmste ist nicht einmal, dass sie einem die Zeit rauben, sondern vielmehr, dass ihre kommunikativen F&#228;higkeiten derartig schlecht sind, dass man sich jedes Mal fragt, wer diese Menschen denn bitte eingestellt hat.
Ein sch&#246;nes Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum etwas kann so nervig sein, wie Menschen, die penetrant versuchen einem etwas an der T&#252;r oder &#252;bers Telefon anzudrehen. Das schlimmste ist nicht einmal, dass sie einem die Zeit rauben, sondern vielmehr, dass ihre kommunikativen F&#228;higkeiten derartig schlecht sind, dass man sich jedes Mal fragt, wer diese Menschen denn bitte eingestellt hat.</p>
<p>Ein sch&#246;nes Beispiel ereignete sich heute Nachmittag:</p>
<p>Ein Vertreter von den Johannitern  klingelte heute nachmittag an meiner T&#252;r:</p>
<p>„Guten Tag, ist deine Mama da?“</p>
<p>„Bitte?“</p>
<p>„Ach wohnen Sie nur hier? &#8211; das tut mir leid, Sie sehen so jung aus. Wor&#252;ber ich mich gerne mit Ihnen unterhalten w&#252;rde: ich bin von den Johannitern und w&#252;rde Sie bitten, uns f&#252;r ein Jahr mit einer monatlichen Spende zu unterst&#252;tzen. Das Geld bleibt auch ganz bestimmt in der Stadt Essen und wird auch nur f&#252;r gute Zwecke verwendet.“</p>
<p>„Ich bin Studentin, von daher hab ich‘s jetzt auch nicht so dicke…“</p>
<p>„Sie haben nicht mal 2 Euro im Monat f&#252;r einen sozialen Zweck &#252;brig?“</p>
<p>„Nein und ich bin selbst genug sozial t&#228;tig.“</p>
<p>„Sie haben also nicht mal 2 Euro &#252;brig?“</p>
<p>„Nein.“</p>
<p>„Tja, wie Sie meinen &#8211; dann w&#252;nsche ich Ihnen noch ein sch&#246;nes Wochenende.“</p>
<p>W&#228;hrend beim Rekapitulieren dieses Gespr&#228;chs meine Aggression anstieg, begang ein weiterer Mitarbeiter der Johanniter 5 Minuten sp&#228;ter einen gro&#223;en Fehler, indem er an meiner T&#252;r klingelte und mir demonstrierte, dass er ein genauso gro&#223;er Vollpfosten war wie sein Kollege:</p>
<p>„Guten Tag, ich bin von den Johannitern.“</p>
<p>„Ja, ihr Kollege war eben schon bei mir!“</p>
<p>„Und, haben Sie sch&#246;n gespendet?“</p>
<p>„Nein, ich bin selber nur Studentin“ sagte ich, w&#228;hrend ich mir vorstellte, wie es diesem Mann wohl gefallen w&#252;rde, entmannt zu werden.</p>
<p>„Wie und Sie haben nicht mal 2 Euro im Monat &#252;brig f&#252;r eine soziale Spende?“</p>
<p>„Nein und ganz bestimmt nicht f&#252;r Leute, die einen angesehen Namen vertreten, sich aber total ungeschickt verhalten, wenn es darum geht, jemanden zu &#8216;ner Spende zu &#252;berreden.“</p>
<p>„Ich kann Ihnen jetzt nicht ganz folgen.“</p>
<p>„Sie glauben ernsthaft, ich unterschreib&#8217; mal eben so &#8216;nen Vertrag bei jemanden, der vor meiner T&#252;r steht und einen Satz schon anf&#228;ngt wie Ihr Kollege mit: „Das Geld bleibt auch ganz bestimmt in der Stadt Essen und wird auch nur f&#252;r gute Zwecke verwendet“ und mir dann auch noch unversch&#228;mterweise &#8216;nen schlechtes Gewissen einreden will mit Aussagen wie: „Sie haben nicht mal 2 Euro &#252;brig?“</p>
<p>„Sehen Sie, ich kann Ihnen auch einen Ausweis zeigen.“</p>
<p>„Aha…“</p>
<p>„Spenden Sie jetzt?“</p>
<p>„Nein!“</p>
<p>„Sie wissen schon, dass Sie die Johanniter damit ein ganzes Jahr unterst&#252;tzen k&#246;nnten!“</p>
<p>„Ja, aber wenn ich trotz Ihnen je nochmal das Bed&#252;rfnis versp&#252;ren sollte, f&#252;r die Johanniter spenden zu wollen, dann werd&#8217; ich mich schon selber da melden!“</p>
<p>„Gut, &#8211; schade, dass Sie nicht spenden m&#246;chten. Einen sch&#246;nen Tag noch.“</p>
<p>Warum schafft es unsere Gesellschaft nie, Leute dort einzusetzen, wo es am effektivsten w&#228;re?</p>
<p>Warum werden immer irgendwelche kleinen Korinthenkacker an irgendwelche Schalter und in die Kundenbetreuung gesetzt?</p>
<p>Selbst in der Uni ist es so. Man kommt von der Schule und erwartet nach einigen abgewrackten Lehrjahren pl&#246;tzlich das didaktische Wunder zu erleben: die Uni, als ein Ort, wo ganz viele intelligente Leute rumlaufen, die alle verdammt gut dazu ausgebildet sind, richtig gut zu lehren. Stattdessen sitzt man in Vorlesungen wo jemand vor einem steht, der auch nur ausgelost wurde, weil kein anderer es machen wollte und von sich selber sagt: „Ich fand das Thema gut, weil ich dachte, das w&#228;r nicht so viel und dann hab ich gestern angefangen mir das anzulesen und festgestellt, dass das ja doch ganz sch&#246;n kompliziert ist.“</p>
<p>Und dann fragen sich wieder alle, warum so viel falsch l&#228;uft in diesem Land und sind dann davon &#252;berzeugt, dass es doch &#8216;ne super Idee w&#228;re, einfach mal ganz viel Geld in Ganztagsschulen zu stecken, um die Kinder gleich drei Stunden l&#228;nger am Tag mit der ganzen didaktischen Schei&#223;e zu bombardieren.</p>
<p>Dazu f&#228;llt mir nur noch „La vida non esta una granja de los ponies“ ein <img src='http://nb.i24.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Unter den Talaren&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin, 2. Juni 1967. Die Demonstration gegen den Persischen Schah nimmt einen fatalen Verlauf. Der Student Benno Ohnesorg wird von einem Polizisten angeschossen und verstirbt noch am selben Abend. Dies sollte f&#252;r die sowieso schon unruhige Studentenmenge ein Beweis daf&#252;r sein, dass &#8220;das System&#8221; und &#8220;die von oben&#8221; vor keiner Gewalt schrecken w&#252;rden um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 2. Juni 1967. Die Demonstration gegen den Persischen Schah nimmt einen fatalen Verlauf. Der Student Benno Ohnesorg wird von einem Polizisten angeschossen und verstirbt noch am selben Abend. Dies sollte f&#252;r die sowieso schon unruhige Studentenmenge ein Beweis daf&#252;r sein, dass &#8220;das System&#8221; und &#8220;die von oben&#8221; vor keiner Gewalt schrecken w&#252;rden um die Unruhen zu unterdr&#252;cken.</p>
<p>Die 60er: eine Zeit, in der zwei Generationen durch den Wandel der Zeit konfrontieren. Eltern, die noch mit Tugenden aus dem Nationalsozialismus gro&#223; geworden sind, treffen pl&#246;tzlich auf Widerspruch bei ihren Kindern, die die Vergangenheit ihrer Eltern hinterfragen und das &#8220;verkrustete, repressive System&#8221; nicht mehr l&#228;nger dulden wollen.</p>
<p>Das Aufbegehren nahm seinen Lauf und wirkte durch Spr&#252;che wie &#8220;Macht kaputt, was euch kaputt macht&#8221;, &#8220;Trau keinem &#252;ber 30&#8243;, &#8220;Wer zweimal mit der selben pennt, geh&#246;rt schon zum Establishment&#8221;, oder &#8220;Legal-illegal-schei&#223;egal&#8221;.</p>
<p>November 2009, 40 Jahre sp&#228;ter: deutschlandweit besetzen Studenten die H&#246;rs&#228;le, unter anderem mit der Forderung nach Abschaffung der Studiengeb&#252;hren und f&#252;r eine Verbesserung der Bachelor-Studieng&#228;nge.</p>
<p>Kann es ein zweites &#8216;68 geben?</p>
<p>Oder befinden wir uns als Studenten im Moment in einer Art politischen Lethargie? Fehlen uns etwa Ereignisse wie der Tod von Benno Ohnesorg oder die Spiegelaff&#228;re, die das Fass zum &#252;berlaufen bringen? Empfinden wir noch keine Notwendigkeit und wollen &#8220;keine Experimente&#8221; wagen, da es uns in dem Sinne ja nicht wirklich schlecht geht: &#8220;<em>Einmal hat man vieles, und man kann sehr viel mitbestimmen; man kann doch leben, weitgehend, wie man will, man kann sich anziehen, wie man will, man kann Kontakte zum anderen Geschlecht haben, und, und, und&#8230;</em>&#8220;. Unser Zweifel an Autorit&#228;ten ist nicht mehr damit begr&#252;ndet, dass es sich um ehemalige F&#252;hrungspersonen zur Zeit des Nationalsozialismus handelt. Bis jetzt hat sich noch kein zweiter Rudi Dutschke gefunden, jemand mit au&#223;ergew&#246;hnlichen rhetorischen F&#228;higkeiten, der uns davon &#252;berzeugt, dass &#8220;die Parteitage den stalinistischen Parteilagern der KPdSU in den drei&#223;iger Jahren entsprechen: keine Selbstt&#228;tigkeit von unten, nur noch Manipulation von oben&#8221;.</p>
<p>Lesen wir etwa zu wenig von Jean-Paul Sartre?</p>
<p>Auch wenn Aktionen wie das &#8220;Pudding-Attentat&#8221; oder ein &#8220;Piss-in&#8221; vielleicht nicht die effektivsten Methoden sind, um im politischen Geschehen ernst genommen zu werden, scheinen die Studenten in den 68ern doch einiges bewegt zu haben. Selbst im Medizinstudium hat sich etwas getan. Zeitzeugen berichten: &#8220;&#8230;<em>wir sind ja nur nach Lehrb&#252;chern ausgebildet worden, ohne mal am Menschen t&#228;tig zu sein, das muss man sich mal vorstellen, das ist doch unglaublich! Aber dann hie&#223; es immer, daf&#252;r seien ja sp&#228;ter die Medizinalassistentenjahre. Wir wollten das aber schon fr&#252;her. Wir wollten nicht nur nach Lehrb&#252;chern lernen, sondern auch mit Menschen zu tun haben. Als Folge dieser Unruhen ist dann so genanntes ‚Bedsideteaching’ eingef&#252;hrt worden, wo man dann die Visite mitmachte, auf den Stationen zu viert oder zu f&#252;nft, mit dem Doktor, wo dann am Krankenbett diskutiert wurde, was der Patient hatte</em>.&#8221;</p>
<p>Kann ein bisschen antiautorit&#228;res Verhalten denn schaden?</p>
<p>Oder werden wir in die Richtung gehen:  &#8220;Alle, die jetzt aufgestanden sind, sollen sich widersetzen&#8221;</p>
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		<title>HAPPY DIWALI!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 21:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben tats&#228;chlich Diwali dieses Jahr verpennt! Dieses Jahr schon am 17. Oktober und erst n&#228;chstes am 5. November&#8230;
Naja, aber macht ja nichts, solange das tradionelle Diwali-Gl&#252;ckskeks-Backen fortgef&#252;hrt wird. Ich habe meinen Teil f&#252;r dieses Jahr erf&#252;llt. (Sch&#246;n, dass es Lebensmittelfarbe gibt, allerdings versucht mal mit Zuckerfarbe Diwali in Hindi zu schreiben&#8230;)
Happy Diwali an alle!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben tats&#228;chlich Diwali dieses Jahr verpennt! Dieses Jahr schon am 17. Oktober und erst n&#228;chstes am 5. November&#8230;<br />
Naja, aber macht ja nichts, solange das tradionelle Diwali-Gl&#252;ckskeks-Backen fortgef&#252;hrt wird. Ich habe meinen Teil f&#252;r dieses Jahr erf&#252;llt. (Sch&#246;n, dass es Lebensmittelfarbe gibt, allerdings versucht mal mit Zuckerfarbe Diwali in Hindi zu schreiben&#8230;)</p>
<p>Happy Diwali an alle!</p>
<p><a href="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/11/diwalikekse.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-322" title="diwalikekse" src="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/11/diwalikekse-300x225.jpg" alt="diwalikekse" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Das n&#228;chste Spiel kommt im Dezember ;-)</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 09:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_319" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/09/HOckey4.jpg"><img class="size-medium wp-image-319" title="HOckey4" src="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/09/HOckey4-300x225.jpg" alt="HOckey" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">HOckey</p></div>
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		<title>&#8220;Wir brauchen ein neues Papier&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 01:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als kr&#246;nenden Abschluss des &#8220;Wahlkampfes&#8221; besuchte Steinmeier diesen Samstag seine alte Heimat: Das Lipperland. 6500 Menschen versammelten sich vor dem Theater in Detmold um seine Rede live mitzuerleben. Ungef&#228;hr 100m von Steinmeier entfernt stand ich neben meiner schwarz-gelben Freundin, die mich alle 5 minuten fragte, ob wir endlich gehen k&#246;nnten. Auch wenn ich Steinmeier nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_316" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/09/SPD-in-Detmold.jpg"><img class="size-medium wp-image-316" title="SPD in Detmold" src="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/09/SPD-in-Detmold-300x225.jpg" alt="SPD in Detmold" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">SPD in Detmold</p></div>
<p>Als kr&#246;nenden Abschluss des &#8220;Wahlkampfes&#8221; besuchte Steinmeier diesen Samstag seine alte Heimat: Das Lipperland. 6500 Menschen versammelten sich vor dem Theater in Detmold um seine Rede live mitzuerleben. Ungef&#228;hr 100m von Steinmeier entfernt stand ich neben meiner schwarz-gelben Freundin, die mich alle 5 minuten fragte, ob wir endlich gehen k&#246;nnten. Auch wenn ich Steinmeier nicht f&#252;r den besten Redner aller Zeiten halte, war ich trotzdem froh, dass ich diejenige mit dem Autoschl&#252;ssel in dem Moment war.</p>
<p>Nach jedem &#8220;K&#246;nnen wir endlich gehen&#8221; folge ein &#8220;ich f&#252;hle mich nur best&#228;tigt darin die SPD nicht zu w&#228;hlen&#8221;von ihr.  Nat&#252;rlich f&#252;hlte sich meine rote Seele dadurch leicht angegriffen. Ich bin mir bewusst, dass auch die SPD ihre Ecken und Kanten hat. Regulierung der Hedge- und Private-Equity-Fonds und st&#228;rkere Finanzmarktaufsicht sind auch mir zu rot. Genau so, wie mir Ausweitung der Kennzeichnung von genetisch ver&#228;nderten Erzeugnissen und der komplette Atomaustieg bis 2010 zu gr&#252;n sind.</p>
<p>Liest man sich das Programm der CDU durch, kann es passieren, dass man sich wundert, wieviel &#196;hnlichkeit im Grunde zwischen deren Programm und dem der SPD herrscht, unabh&#228;ngig von der Frage &#252;ber die Atomkraft. Beide propagieren mehr Geld in Bildung und Forschung zu investieren, CO2 Emissionen zu verringern, Familienpolitik zu st&#228;rken etc. Neben diesen, ja schon fast verf&#252;hrerisch-liberalen Angeboten der CDU, schleichen sich regelm&#228;&#223;ig Aussagen ein, wie &#8220;konfessioneller Religionsunterricht zum Pflichtfach, denn junge Menschen brauchen Werte und Tugenden&#8221;, &#8220;Begrenzung und Steuerung der Zuwanderung&#8221;, &#8220;Wir halten ein vereinfachtes Ausweisungsrecht und eine Visa-Einlander-und-Warndatei f&#252;r dringend geboten&#8221; und &#8220;Wir wollen die Gefahr bannen, dass von Afghanistan Instabilit&#228;t und Terror auf andere Teile der Welt ausstrahlt&#8221;. Welch modernes Weltbild: Staatsf&#252;hrung und Religion zu vereinen, christlicher Religionsunterricht und St&#228;rkung der christlichen Jugend, damit auch ja in Zukunft keine Andersgl&#228;ubigen in unser Land kommen, die uns ihre verr&#252;ckten Ideen und Ansichten aufdr&#228;ngen k&#246;nnten.</p>
<p>Da lob&#8217; ich mir ja die FDP bei denen jeder sein eigenes Ding drehen kann. &#8220;Mehr Netto vom Brutto&#8221;, &#8220;Mehr Wettbewerb und weniger Ideologie&#8221;. Die soziale Marktwirschaft, bzw. der Sozialstaat an sich wird sowieso total &#252;berbewertet. Wen interessiert es schon, ob unsere Steuergelder in Kindertagesst&#228;dten oder in so verr&#252;ckte Dinge wie Renten oder Versicherungen flie&#223;en. Und was sollen eigentlich Subventionen, wer braucht die schon. Und jemand der f&#252;r Studiengeb&#252;hren ist, kann auch durchaus dann so sinnvolle Aussagen machen, wie &#8220;Wir wollen nicht, dass jemand aus finanziellen Gr&#252;nden vom Studium abgehalten wird. Deshalb Aufbau eines Stipendiensystems&#8221;. Sch&#246;n sind auch derartig unwiderspr&#252;chliche Aussagen, wie &#8220;Zur Abwehr von Gefahren setzen wir auf eine schlagkr&#228;ftige Nato, eine gest&#228;rkte europ&#228;ische Union und auf Abr&#252;stung. Wehrpflicht ist nicht mehr zeitgem&#228;&#223;, daher sind wir f&#252;r eine moderne Freiwilligenarmee&#8221;.  Freiwilligenarmee ist ne super Idee, vorallem wenn man einen milit&#228;risch so unabh&#228;ngigen Verein, wie die Nato unterst&#252;tzen m&#246;chte. Und jetzt mal ganz ehrlich: Wollt ihr den Westerwelle etwa nicht als Au&#223;enminister haben?</p>
<p>Aber am genialsten sind sowieso die Gr&#252;nen. Die haben n&#228;mlich auch eine Wahlprogrammfassung die jeder verstehen kann. Es lohnt sich immer wieder daraus zu zitieren. Die Aussagen sprechen f&#252;r sich &#8220;Respekt ist z.B.: Wenn man freundlich zu anderen Menschen ist. Wenn man andere Menschen ernst nimmt. Wenn man zuh&#246;rt, wenn andere etwas sagen. Egal ob es alte Menschen sind. Kinder oder Erwachsene. Behinderte oder Nicht-Behinderte.&#8221;, &#8220;In Deutschland geht es vielen heute schlecht. Sie k&#246;nnen sich nicht jeden Tag etwas zu essen kaufen.&#8221;, &#8220;Wir brauchen den Vertrag von Lissabon. Das ist ein sehr wichtiges Papier. Aber nicht alle L&#228;nder finden den Vertrag gut. Es ist aber ganz wichtig, dass alle L&#228;nder den Vertrag gut finden.&#8221;, &#8220;Wir brauchen ein neues Papier. Das Papier hei&#223;t: Green New Deal. Das ist Englisch. Und wird so gesprochen: Grien Nju Diel&#8221;. Jeder 8-j&#228;hrige wei&#223; jetzt was gut und was schlecht in Deutschland ist und wie Green New Deal im proper English ausgesprochen wird. Warum manche Dinge gut und manche schlecht sind, ist irrelevant. Nur schade, dass die meisten Menschen, die der Text anspricht fr&#252;hstens zur n&#228;chsten Wahl in 12 Jahren w&#228;hlen gehen d&#252;rfen.</p>
<p>Nach genauerer Betrachtung der verschiedenen Programme kann ich nur sagen &#8220;Ich f&#252;hle mich nur darin best&#228;tigt, die SPD <strong>doch </strong>zu w&#228;hlen&#8221;</p>
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		<title>Road &amp; Trip</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 13:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ein paar Photos von unserem 650km Roadtrip von Heathville quer durchs Ruhrgebiet &#252;ber Heathville Part II bis nach Holland. Trotz offener T&#252;r auf der A40 und zahlreicher Baustellen, sind wir &#252;berall heil angekommen. Dana war sogar auf dem Mond.
Und n&#228;chstes Jahr gehts &#252;ber Slowenien nach Berlin  
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar Photos von unserem 650km Roadtrip von Heathville quer durchs Ruhrgebiet &#252;ber Heathville Part II bis nach Holland. Trotz offener T&#252;r auf der A40 und zahlreicher Baustellen, sind wir &#252;berall heil angekommen. Dana war sogar auf dem Mond.</p>
<p>Und n&#228;chstes Jahr gehts &#252;ber Slowenien nach Berlin <img src='http://nb.i24.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<a href='http://nb.i24.cc/road-trip/rt1' title='RT1'><img width="150" height="150" src="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/09/RT1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="RT1" /></a>
<a href='http://nb.i24.cc/road-trip/rt2' title='RT2'><img width="150" height="150" src="http://nb.i24.cc/wp-content/uploads/2009/09/RT2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="RT2" /></a>
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		<title>Fahrradfahrer und M&#252;sliriegel (écrit pour Dana et J&#246;rn)</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 16:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland ist ein Land voller Fahrradfahrer. Kanada ist ein Land, das im Vergleich zu Deutschland wenig Fahrradfahrer hat. Daf&#252;r gibt es in Kanada viel mehr M&#252;sliriegel. Die Auswahl ist unglaublich: &#8220;Fibre One Bars&#8221;, &#8220;Vector Energy bars&#8221;, &#8220;All Bran Snack bites&#8221;, &#8220;PC Cereal Bars&#8221;, &#8220;Quaker Chewy Granola Bars&#8221;, &#8220;Oatmeal to go bars&#8221; etc. und all diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist ein Land voller Fahrradfahrer. Kanada ist ein Land, das im Vergleich zu Deutschland wenig Fahrradfahrer hat. Daf&#252;r gibt es in Kanada viel mehr M&#252;sliriegel. Die Auswahl ist unglaublich: &#8220;Fibre One Bars&#8221;, &#8220;Vector Energy bars&#8221;, &#8220;All Bran Snack bites&#8221;, &#8220;PC Cereal Bars&#8221;, &#8220;Quaker Chewy Granola Bars&#8221;, &#8220;Oatmeal to go bars&#8221; etc. und all diese selbstverst&#228;ndlich nochmal in tausend verschiedenen Geschmacksrichtungen.</p>
<p>Was unterschiedet Fahrradfahrer und M&#252;sliriegel?</p>
<p>Fahrradfahrer sind meistens schnell und wirken von au&#223;en zun&#228;chst eher so, als w&#252;rden sie einen umbringen wollen, wenn sie an einem vorbei fahren. Sie sind meistens so schnell, dass man sie kaum sieht und reden tut man deshalb nie mit ihnen, denn meistens kommen sie eh auf den letzten Dr&#252;cker und haben es dann voll eilig. Wenn sie aber einmal anhalten sind sie recht kommunikative Menschen und bleiben meist ewig, im Gegensatz zum M&#252;sliriegel, den man nur einmal essen kann und wenn man wieder hunger hat, muss man sich nen neuen M&#252;sliriegel kaufen</p>
<p>M&#252;sliriegel sind allgemein gut zug&#228;nglich. Man wei&#223; wo man sie findet und sie sind selten ausverkauft. Sie geben einem Energie und wenn man sie bei sich tr&#228;gt, muss man keine Angst haben unterwegs zu verhungern. Nat&#252;rlich haben sie auch Kalorien und wenn man nicht aufpasst, sitzen sie einem pl&#246;tzlich auf den H&#252;ften fest.</p>
<p>Dennoch sollte es mehr M&#252;sliriegel geben, es h&#228;ngt ja vom Ma&#223; ab, dass man an M&#252;sliriegeln zu sich nimmt. Und es ist so deprimierend, wenn man vor dem M&#252;sliriegelregal steht und nur &#246;de Sorten sieht im Verleich zu den Regalen in Kanada.</p>
<p>Kann ein M&#252;sliriegel etwa auch eines Tages pl&#246;tzlich ein Fahrradfahrer sein? M&#246;glich ist es&#8230;</p>
<p>Gibt es in Deutschland etwa so wenig M&#252;sliriegel, weil sie pl&#246;tzlich zu Fahrradfahren werden?</p>
<p>Auf jeden Fall l&#228;sst das Angebot an M&#252;sliriegeln hier zu w&#252;nschen &#252;brig</p>
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		<title>Individualist</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 19:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Voller Verlangen sozial integriert zu werden, beugen wir uns jedes Mal den Komandos der Medien um m&#246;glichst nicht die Passage des Mainstreams zu verlassen und nicht von der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Wir sind schwach und in Wahrheit sehnen wir uns nur danach, den f&#228;ngen des Stroms zu entkommen um so zu werden, wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Voller Verlangen sozial integriert zu werden, beugen wir uns jedes Mal den Komandos der Medien um m&#246;glichst nicht die Passage des Mainstreams zu verlassen und nicht von der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Wir sind schwach und in Wahrheit sehnen wir uns nur danach, den f&#228;ngen des Stroms zu entkommen um so zu werden, wie die &#8220;Individualisten&#8221;. Sie stehen &#252;ber uns und haben in ihrem Weltbild erkannt, dass alle Menschen die dem &#8220;Mainstream&#8221; folgen einfach nur unter ihnen stehen, dadurch dass sie keine Charakterst&#228;rke besitzen und verzweifelt versuchen alle gleich zu sein.</p>
<p>Der &#8220;Individualist&#8221; steht allein schon &#252;ber dem Otto-Normalverbraucher, da nur er individuell ist und der Otto-Normalverbraucher ist dies selbstverst&#228;ndlich nicht. Das Lebensziel des Individualist ist es m&#246;glichst nicht dazu zu geh&#246;ren. Er kauft sein Essen in Lokalen, die sonst keiner besuchen w&#252;rde, er isst Gem&#252;se und Tiere, die sonst keiner essen w&#252;rde, er h&#246;rt Musik die sonst niemand h&#246;ren w&#252;rde und tr&#228;gt ein Outfit, das sonst niemand tragen w&#252;rde.</p>
<p>Aber es gibt nichts, das den Individualist so in Rage bringt, wie der Otto-Normalverbraucher, der aufeinmal auch anf&#228;ngt, das gleiche Essen zu essen, die gleiche Musik zu h&#246;ren, oder das gleiche Outfit zu tragen. Er fragt sich, was das soll, denn dieses Essen wurde nur f&#252;r so besondere Leute, wie ihn gekocht, das Outfit wurde nur f&#252;r ihn designed und die Musik wurde nur f&#252;r ihn komponiert. Sobald der Otto-Normaverbraucher die selben Vorlieben hat, werden pl&#246;tzlich all diese Dinge, die den Individualist individuell gemacht haben zum Mainstream f&#252;r die Allgemeinheit. Und somit muss sich der Individualist eine neue individuelle Identit&#228;t kreieren. Denn Mainstream ist b&#246;se.</p>
<p>Also f&#228;ngt er an unpasteurisierten Joghurt aus Lamamilch zu essen, obwohl er vorher noch der Meinung war, er sei Lactose intollerant. Er verbringt den Nachmittag damit sich auf Youtube neue Bands rauszusuchen, die so dissonate Musik machen, dass bestimmt niemand in n&#228;chster Zeit auf die Idee kommt, diese Band gut zu finden. Obwohl das h&#246;ren die ersten Tage noch Ohrenschmerzen verursacht, versucht er krampfhaft diese Musik gut zu finden, denn es ist ja schlie&#223;lich f&#252;r einen guten Zweck. Im Internet hat er bereits ein T-Shirt bestellt mit dem Logo seiner neuen Lieblingsband. Und wenn er Gl&#252;ck hat, dann &#252;bersteht sein neuer individueller Charakter vielleicht auch den n&#228;chsten Sommer.</p>
<p><a title="in ist" href="http://de.oleo.tv/songtext/fettes-brot/in-ist/">http://de.oleo.tv/songtext/fettes-brot/in-ist/</a></p>
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