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Zwischenmeldung

Heute habe ich die Chance das Internet zu nutzen, also dachte ich mir einen kleinen Zwischenbericht zu hinterlassen.

Den ersten Tag war ich mit Judy auf einer riesigen Farm Beeren pflücken. Am Freitag kam bereits Dan und obwohl wir es nicht mehr geschafft haben, die Niagarafälle zu sehen, haben wir dievDuschenee Falls (keinen Plan, wie man das schreibt…) gesehen. Sonntag haben wir uns auf den Weg zu Dan nach Port Perry gemacht (etwa 45 min von Toronto entfernt). Auf der Fahrt habe ich erfahren, dass Dan’s Vater jahrelang Poker mit dem Typen gespielt hat, der „I like big butts and I cannot lie“ gesungen hat (was vielleicht ein paar meiner Blogleser interessiert ;)).

In den letzten drei Tagen habe ich den CN Tower, das Royal Ontario Museum, Toronto Zoo, Ontario Science Center und Casa Loma gesehen.

Gestern sind wir zurück nach North Bay gekommen.

Heute musste ich eine Rede beim Rotary Club halten und die nächsten Tage muss ich (so peinlich es auch ist) auf dem Golfplatz verbringen, da Kevin und Judy begeisterte Golfspieler sind und mich mit für das Turnier am Sonntag angemeldet haben.

Golf ist definitiv nicht mein Lieblingsport. Wenn man den Schläger, wie einen Hockeyschläger schlägt, können einfach viel zu viel böse Sachen passieren. Ich bin definitiv keine Grazie auf dem Golfplatz. Deshalb trete ich am Sonntag auch gegen den schlechtesten Spieler aus ihrem Golfclub an und der soll ungefähr genau so schlecht schlagen wie ich 😀

Montag bin ich in Ottawa und von Dienstag bis Donnerstag in Montreal und dann auch schon wieder in Detmold.

So schnell vergeht die Zeit 😉

Viele Liebe Grüsse

Kim

P.S.: Ich hab ein Chipmunk, ganz viele Kolibris und ganz viele Rehe in Kevin und Judys Garten gesehen. OMG, Kanadier sind so scheissenfreundlich, nichtmal die Tiere haben Angst davor in den Garten zu kommen und dir aus der Hand zu fressen.

Back in Germany gibt es natürlich ganz viele Photos 😉

Kanada 23.Juli bis 8. August

Porentiefe Reinheit

In einer kleinen Kirche, nicht all zu weit entfernt, habe ich folgendes entdeckt:

Hier muss jemand besonders kreativ gewesen sein, hat sich eine Weichspülerflasche lustig beklebt und dazu einen feschen Spruch ausgedacht. („Porentiefe Reinheit für Geist und Seele; mit Ewigkeitsformel; persönlich erlebbar“)

Bis heute weiß ich noch nicht, ob mir dieser Spruch jetzt Hoffnung oder Angst machen soll.

Auf jeden Fall scheint Gott ja nen ziemlich dufter Typ zu sein. Oder nicht? Manche Dinge kann nur Gott verzeihen. Sind das dann automatisch Dinge, die vom Mensch nicht verziehen werden, oder handelt es sich um Dinge, mit denen der Mensch kein Problem hat, aber Gott? Warum hat Gott überhaupt ein Problem, er ist doch schließlich Gott und Gott hat keine Probleme, weil er einfach Gott ist.

Naja, dank Jesus sind wir ja schon mal alle keine kleinen Sünder mehr. Und wenn Gott einem erstmal verzeiht, dann lebt man schließlich ewig im Paradies. Und das Paradies ist ja sowieso das absolut coolste was es gibt. Da sitzt man den ganzen Tag nackt auf einer Wiese und hat keine Probleme. Das ist es doch, was sich jeder wünscht – ein Ort an dem alle glücklich sind und alle sich gegenseitig total gern haben. Und das bis in die Ewigkeit! Irre!

Wie konnte die Frau mit dem Ahornblatt vor der Mumu es nur wagen, einfach den armen Mann mit einem Ahornblatt vor seinem Goldstück mit einer sündigen Frucht zu füttern?

Naja, seit Jesus scheint uns Gott ja alles zu verzeihen. Vergibt Gott allen Menschen oder nur Christen? Auch dazu konnte ich auf der Internetseite dieser Kirche eine Antwort finden: „Jesus hat den Geist Gottes denen versprochen, die ihn als den Retter annehmen.“

Also für die ganzen Juden seh‘ ich ja mal schwarz.

„Glaubwürdiges Christsein hat erste Priorität“. Das macht natürlich auch Sinn nur hilfsbereit zu sein und die 10 Gebote einzuhalten, weil man Angst hat, man käme sonst in die Hölle.

Überhaupt nicht eigennützig oder so…einfach nur porentief rein 😉